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Bereits seit Mitte des 18. Jahrhunderts berichteten Reisende aus der Sächsischen Schweiz von wildromantischen Schluchten und bizarren Felsengebilden. Landschaften, die die Romantiker faszinierten.

Viele Maler wanderten damals von Dresden über Pirna durch die Sächsische Schweiz bis zum Prebischtor in der Böhmischen Schweiz. Von den Wanderungen blieben viele Zeichnungen und Erinnerungen erhalten, sind in Büchern veröffentlicht und in Galerien ausgestellt. Auf zwei Schweizer Maler Adrian Zingg und Anton Graff geht der noch heute übliche Begriff der “Sächsischen Schweiz” für das Elbsandsteingebirge zurück (die “Böhmische Schweiz” soll nicht vergessen werden).

Blick auf die Schrammsteine
Blick auf die Schrammsteine
Auf dem Malerweg in der Sächsischen Schweiz

Der Lohmener Pastor Carl Heinrich Nicolai schrieb 1801 den “Wegweiser durch die Sächsische Schweiz”. 1806 wurde die Route bis zum Prebischtor beschrieben. In mehreren Auflagen wurde hier u.a. der Malerweg beschrieben. Noch heute findet man Hinweise auf den Alten Malerweg, als Fremdenweg an Wegweisern und auf Karten.

In den letzten Jahren wurde in dem Nationalpark “Sächsische Schweiz” ein neuer Malerweg geschaffen, er ist teilweise mit dem alten Malerweg identisch, bezieht jetzt auch das linkselbische Ufer, das Gebiet der Steine, mit Königstein, Kaiserkrone und Zirkelstein mit ein. Die Route nützt auch sehr schöne Strecken, die vor 200 Jahren nicht begehbar waren, wie die Schrammsteine. Selbst eingefleischte “Schweizkenner” werden auf diesem Weg neue Aussichten und Landschaften genießen können.

info@herzlich-aktiv.de